Waldbewirtschaftung



Verschiedene Zertifizierungssysteme

Für die Zertifizierung der Waldbewirtschaftung wurden weltweit die verschiedensten Systeme entwickelt, viele davon sind nur regional oder national anwendbar. Teilweise werden auch ISO Zertifizierungen verwendet (ISO 14.000 oder ISO 9000) oder auf dieser Basis ähnliche Systeme entwickelt, z.B. in Kanada (CSA). Hierbei handelt es sich um Systemzertifizierungen, bei denen wenig oder keine konkreten Anforderungen an die Waldbewirtschaftung vorgegeben werden. Geprüft werden Management-Systeme und interne Abläufe, in der Zielsetzung sind die Betriebe frei.

Im Gegensatz dazu sind die beiden derzeit wichtigsten Ansätze Richtlinien-Zertifizierungen, bei denen genau umgekehrt ein messbares Qualitätsziel vorgegeben ist. Wie der einzelne Betrieb dieses erreicht, bleibt dagegen dem Betrieb überlassen. Diesen Ansatz verfolgt die Zertifizierung nach FSC® (Forest Stewardship Council®) ebenso wie PEFCTM (Programme for the Endorsement of Forest Certification schemes).

Während PEFC als Zusammenschluss nationaler Systeme in jedem Land eine andere Systematik für die Zertifizierung zulässt, verlangt FSC ein weltweit einheitliches Vorgehen bezüglich Audits und Zertifizierung. In Deutschland hat zudem die Naturland Richtlinie eine gewisse Bedeutung erlangt.
 

 

Was kann zertifiziert werden?

Zertifizierbar sind alle Wälder und waldartigen Ökosysteme im weitesten Sinne und die dort erzeugten Produkte. Das ist in erster Linie Holz, aber auch Nichtholzprodukte wie Nüsse, Kautschuk oder Wildhonig können zertifiziert werden. Als Wald gelten sowohl Naturwälder als auch Plantagen oder Agro-Forst Systeme, sofern sie Funktionen eines Waldökosystems erfüllen. Dieses Kriterium ist auch das entscheidende beim Thema Bambus, der ebenfalls in Waldökosystemen wächst und daher zertifizierbar ist, obwohl er botanisch gesehen ein Gras und kein Baum ist. IMO hat auch in diesem Bereich eine Vorreiterstellung eingenommen und 2007 Bambuswald-Projekte in China gemäß FSC-zertifiziert.

FSC definiert in seiner Richtlinie konkrete Anforderungen an die Waldbewirtschaftung, deren Erfüllung der Betrieb nachweisen muss. Diese Kriterien decken ökologische, ökonomische und soziale Themen gleichermaßen ab. Zertifiziert wird immer der für die Bewirtschaftung Verantwortliche, entweder der Waldeigentümer oder auch der Forstbetrieb, der über eine Konzession verfügt. Zertifikate werden nur auf Grundlage eines Vertrages zwischen dem Verantwortlichen und dem Zertifizierer ausgestellt. Erlaubt ist aber der Zusammenschluss mehrere Eigentümer zu einer Gruppe, auch hier muss ein Gesamtverantwortlicher für den gesamten Geltungsbereich benannt sein.

Lesen Sie mehr über unsere Kompetenz im Bereich der Zertifizierung der Waldbewirtschaftung und die Zertifizierung von verantwortungsvoller Waldbewirtschaftung.
 

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