Holz. Papier (CoC)


FSC und PEFC: Ursprung aus verantwortungsvoller Waldbewirtschaftung

Die Nachfrage nach zertifizierten Produkten aus verantwortungsvoller Waldwirtschaft hat in den letzten Jahren aufgrund von steigendem Umweltbewusstsein und Sensibilisierung des Verbrauchers stetig zugenommen. Zudem werden von Seiten des öffentlichen und privaten Sektors durch geänderte Beschaffungsrichtlinien Produkte aus ökologisch und sozial einwandfreier Herkunft immer stärker nachgefragt. Als Nachweis hierfür gelten Zertifizierungen z.B. nach FSC oder PEFC.
Die wesentliche Aussage der Zertifizierung ist der Ursprung der Produkte aus verantwortungsvoller Waldbewirtschaftung, nicht abgedeckt sind ökologische Aspekte der Produktion oder weitergehende Produkteigenschaften wie enthaltene Schadstoffe oder die CO2 Neutralität bei der Produktion.


Naturland: Kriterien für eine ökologische Verarbeitung

Der Naturland Verband bietet als einziger eine eigene Verarbeitungsrichtlinie für ökologische Holzprodukte an, bei der nicht nur die Holzherkunft nachgewiesen wird, sondern auch Kriterien für eine ökologische Verarbeitung definiert sind.

Verarbeitungsbetriebe entlang der Produktkette können nach dem Naturland-Standard zertifiziert werden. Bei der Verarbeitung muss Material aus Naturland –zertifizierter Produktion von anderem Material getrennt werden. Zudem gilt es auch ökologische Anforderungen bei Verarbeitung (z.B. geringer Energieverbrauch, Recyclingfähigkeit der nicht aus Holz bestehenden Materialien) der Verpackung, dem Transport und der Lagerung zu beachten. Ziel ist es, die Auswirkungen auf die Umwelt möglichst gering zu halten. Nach erfolgreicher Zertifizierung dürfen nach den Naturland-Richtlinien Produkte mit dem Naturland-Logo gekennzeichnet werden.
 

 

Was kann zertifiziert werden?

Zertifizierbar sind alle Produkte aus dem Wald, auch Nicht-Holz Produkte wie z.B. Kautschuk, Paranüsse oder Kakao aus Wildsammlung und Bambus. Ein wichtiger Sektor neben Holzprodukten bilden Papier und Druckprodukte. Für alle derartigen Produkte kann mit den Logos der Waldzertifizierungen geworben werden.

Bei zusammengesetzten Produkten unterliegen auch alle zertifizierbaren Materialien der Kontrollpflicht, es dürfen keine unkontrollierten Bestandteile im zertifizierten Produkt enthalten sein.

Grundsätzlich kann sich jede Firma zertifizieren lassen, die mit Holz oder Holz- und Papierprodukten arbeitet. Die Zertifizierung kann auch nur für Teilsortimente oder bei größeren Firmen für einzelne Standorte durchgeführt werden. Externe Lohnverarbeiter können unter gewissen Bedingungen einbezogen werden. Voraussetzung für die Warenzeichennutzung ist aber immer der Einkauf vom zertifizierten Lieferanten.
Damit der Nachweis über die Handelskette lückenlos ist, muss sich jeder Betrieb zertifizieren lassen, der Eigentum an der Ware erwirbt. Dies gilt auch für Zwischenhändler oder Importeure, welche die Ware nicht physisch in Besitz nehmen.


Kombinierte Audits für FSC- und PEFC-Zertifizierung?

Die Anforderungen im Detail unterscheiden sich bei FSC und PEFC, sind aber grundsätzlich sehr ähnlich. Eine Doppelzertifizierung nach beiden Systemen ist möglich und kann in einem gemeinsamen Audit erfolgen.


Erfahren sie mehr über die Zertifizierung von Holzprodukten, Druck und Papier.
 

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