Verarbeitung nach EG-Öko-Verordnung

Anforderungen der EG-Öko-Verordnung und der entsprechenden Durchführungsvorschriften für die Verarbeitung von Öko-Erzeugnissen und Vorschriften für Verarbeitungsunternehmen und Unternehmen der Außer-Haus-Verpflegung (AHV)

(Diese allgemein gehaltenen Informationen ersetzen nicht den Blick in die EG-Öko-Verordnung und die entsprechenden Durchführungsvorschriften; insbesondere beim Zukauf von Betriebsmitteln sollte im Zweifelsfall die Kontrollstelle oder die Bio-Beratung zu Rate gezogen werden.)
 
  • Die Verordnung gilt im Bereich Verarbeitung nur für verarbeitete Lebensmittel, die im wesentlichen aus Bestandteilen landwirtschaftlichen Ursprungs bestehen. Dazu zählen die Arbeitsgänge Haltbarmachung und Verarbeitung sowie Verpackung und Etikettierung von frischen, haltbar gemachten und verarbeiteten Erzeugnissen.
  • Bei der Etikettierung ist deutlich zu machen, dass das Erzeugnis aus ökologischem Landbau stammt. Oftmals wird dies durch die Verwendung eines Öko-Markenzeichens wie "Naturland" oder des staatlichen Bio-Siegels ersichtlich. Desweiteren muss das Etikett einen Hinweis auf die Kontrollstelle des Betriebes enthalten.
  • Das Gesamtprodukt darf nur dann als Öko-Produkt ausgelobt werden, wenn mindestens 95 Prozent der landwirtschaftlichen Zutaten aus Öko-Anbau stammen. Üblicherweise werden in der Zutatenliste die Öko-Zutaten mit einem Sternchen und der Fußnote * aus ökologischem Anbau versehen.
  • Die von der Verordnung zugelassenen Lebensmittelzusatzstoffe und Verarbeitungshilfsstoffe sind in den Anhängen VIII und IX der Verordnung (EG) Nr. 889/2008 aufgelistet und dürfen unter der grundsätzlichen Erwägung der größtmöglichen Naturbelassenheit von Öko-Lebensmitteln verwendet werden.
  • Bei der Produktion von Öko-Lebensmitteln dürfen keine gentechnisch veränderten Organismen (GVO) verwendet werden. Die Behandlung mit ionisierenden Strahlen sowie die Verwendung von konventinellen Gewürzen, die mit ionisierenden Strahlen behandelt wurden, ist nicht gestattet. Die künstliche Anreicherung von Lebensmitteln z. B. mit Vitaminen ist nicht zulässig, es sei denn, dass ein bestimmter Gehalt gestzlich vorgeschrieben ist, wie bei Säuglingsbeikost, die mit dem Vitamin B1 ergänzt werden.
  • Auch bei der Außer-Haus-Verpflegung in Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegungseinrichtungen können Gerichte nur mit dem Öko-Hinweis gekennzeichnet werden, wenn sie die Anforderungen der EG-Öko-Verordnung erfüllen. In der Praxis ist vor allem die nachvollziehbare Trennung der konventionellen und biologischen Zutaten beim Wareneingang, bei der Lagerung und der Zubereitung erforderlich. Die Speisekarte muss es eindeutig ermöglichen, zwischen konventionellen und ökologischen Gerichten und Komponenten auszuwählen.
 

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