Öko gemäß EG-Öko-Verordnung (Verordnung (EG) Nr. 834/2007)


Die EG-Öko-Verordnung gilt in den EU-Mitgliedsstaaten. Nur Erzeugnisse, die ihren Anforderungen genügen, dürfen mit dem Hinweis "ökologisch" oder "biologisch" (bzw. "öko" und "bio") gekennzeichnet werden.
Die EG-Öko-Verordnung definiert, wie die Produkte, die in der EU als Bio-Waren gekennzeichnet sind, erzeugt und hergestellt werden müssen.

Über die EG-Öko-Verordnung

Die erste Gesetzgebung zum ökologischen Landbau stammt aus dem Jahr 1991 (Verordnung (EWG) Nr. 2092/91 des Rates vom 24. Juni 1991 über den ökologischen Landbau und die entsprechende Kennzeichnung der landwirtschaftlichen Erzeugnisse und Lebensmittel). Diese wurde ab 01.01.2009 ersetzt durch die  Verordnung (EG) Nr. 834/2007 des Rates vom 28. Juni 2007.
Die EG-Öko-Verordnung knüpft an die Basisrichtlinien der Internationalen Vereinigung der ökologischen Landbaubewegung (IFOAM) an. Der IFOAM sind Öko-Verbände aus über 100 Nationen angeschlossen, darunter viele deutsche Öko-Anbauverbände.


Wichtigste Gesetzgebung im Öko-Markt

Da die EU der größte Markt für ökologisch erzeugte Lebensmittel ist, stellt die EG-Öko-Verordnung vermutlich nach wie vor die wichtigste Gesetzgebung für Erzeuger, Verarbeiter und Händler weltweit dar.

Die EG-Öko-Verordnung schreibt vor, dass Kontrollstellen gemäß der Europäischen Norm 45011 (entspricht der Internationalen Norm ISO 65) akkreditiert sein müssen. Die IMO GmbH ist von der Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS) nach dieser Norm zugelassen.

Der Geltungsbereich der EG-Öko-Verordnung umfasst unverarbeitete landwirtschaftliche Erzeugnisse (Pflanzliche und tierische Erzeugnisse sowie Wildsammlung) sowie Verarbeitungsprodukte, die für die menschliche Ernährung bestimmt sind und Futtermittel für Nutztiere.
Die Anforderungen für Erzeugung und Verarbeitung von Öko-Produkten sind in den Unterkapiteln beschrieben:
 

Grundsätzliche Anforderungen

  • Jedes Unternehmen muss einmal jährlich von einer anerkannten Kontrollstelle kontrolliert werden.
  • Jedes Unternehmen muss detaillierte Aufstellungen über alle ökologischen Erzeugnisse und Betriebsmittel führen, die dem Unternehmen zugeführt werden oder es verlassen.
  • Die Öko-Produkte eines Unternehmens müssen korrekt deklariert sein.
  • Die gesamte Erzeugung muss in allen Abschnitten bzw. Erzeugungsschritten gut dokumentiert sein, um eine transparente und umfassende Kontrolle zu ermöglichen.
  • Der Unternehmer selbst ist verantwortlich für fortlaufende Übereinstimmung mit den rechtlichen Anforderungen. Er muss bestimmte vorgeschriebene Maßnahmen ergreifen, wenn er Zweifel an der Öko-Qualität eines Erzeugnisses hat.

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