Aktuelle Informationen

Hier finden Sie Informationen zum neuesten Stand der Anforderungen der verschiedenen Verordnungen, Richtlinien und Standards sowie den damit verbundenen Anforderungen an die Kontrolle und Zertifizierung. Zugleich berichten wir über Neuigkeiten in eigener Sache.

Besuchen Sie uns auf den Öko-Feldtagen 21.-22. Juni 2017, Frankenhausen

Vom 21.–22. Juni 2017 finden erstmals bundesweite Öko-Feldtage auf der Hessischen Staatsdomäne Frankenhausen, dem Lehr- und Versuchsgut der Universität Kassel-Witzenhausen, in Nordhessen statt. Die Veranstaltung ist Treffpunkt für Ökolandwirte und Landwirte, die sich für eine Umstellung interessieren. Teilnehmer und Aussteller tauschen Erfahrungswerte aus, bekommen neue Ideen und Informationen.
Wir laden Sie herzlich ein, unser Team an Stand S5 in Ausstellungshalle 2 zu besuchen.
(26.04.2017/ih)

Durchführungsverordnung (EU) 2016/1842 wird geltendes Recht

Im Zuge de Durchführungsverordnung (EU) 2016/1842 der Komission treten zwei wesentliche Änderungen im Bereich
Einfuhr aus Drittländern in Kraft:
1. Neue Form des Kontrollbescheinigung für die Einfuhr (COI)
Die Kontrollbescheinigung gemäß Anhang V der Verordnung 1235/2008 (auch Certificate of Inspection) erhält eine neue Form. Ebenso die Teilkontrollbescheinigung gemäß Anhang VI (auch Partiezertifikate). Diese Änderung gilt ab dem 19. April 2017.
2. Einführung der EU-Datenbank TRACES (TRAde Control and Expert System)
Das System TRACES richtet eine einheitliche zentrale Datenbank ein, mit der die Transporte von Tieren und bestimmten Erzeugnissen tierischen Ursprungs innerhalb der Europäischen Union (EU), sowie von Tieren und Erzeugnissen aus Ländern außerhalb der EU verfolgt werden können. Sie können Sich auch hier bereits in TRACES anmelden. Die Nutzung der Datenbank wird aber erst ab dem 19. Oktober verpflichtend.

Laden sie eine Zusammenfassung mit häufig gestellten Fragen zu den zentralen Änderungen im Bereich Import gemäß der EG-Öko-Verordnung, sowie eine Anleitung zur Anmeldung in TRACES und ein Login-Guide TRACES runter. Ebenso finden sie hier die DURCHFÜHRUNGSVERORDNUNG (EU) 2016/1842. Dieses Dokument enthält auch die neue Form der Kontrollbescheinigung für die Einfuhr (Anhang II und Anhang III), wie sie von den Kontrollstellen im Drittland ausgestellt werden.
Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
(28.05.2017/loh)

Neue EU-Leitlinien für zusätzliche offizielle Kontrollen von eingeführten Bioprodukten aus der Ukraine, Kasachstan und der Russischen Föderation

Die EU hat nach einer Evaluation der Zertifizierungssituation im Jahr 2016 auf europäischer Ebene den Anwendungsbereich der EU-Leitlinien für offizielle Kontrollen von eingeführen Bioprodukten nun auf die drei Länder Ukraine, Kasachstan und die Russischen Föderation reduziert. Hier finden Sie die überarbeitete Fassung der Leitlinien vom 29. November 2016. Beachten Sie bitte die dort aufgeführten Festlegungen. Bei Fragen steht unser Team gerne zur Verfügung.
(13.02.2017/loh)

Unsere besten Wünsche für 2017!



Zur Feier des neuen Jahres, lädt ECOCERT und IMO alle Kunden, Partner und Mitarbeitende ein, einen Baum zu pflanzen. Gemeinsam schaffen wir einen bahnbrechendes Ansatz zur Wiederaufforstung und Agroforstwirtschaft. Das Projekt wurde von PUR Projet in Partnerschaft mit Acopagro, einer Organisation die Kooperativen von Kleinbauern vereint, welche bio- und fair trade zertfizierten Kakao anbauen. In diesem Rahmen wurden bereits mehr als 2 Millionen Bäume gepflanzt, vor allem hochwertige Holzarten und schnell wachsende Arten, die es Landwirten ermöglichen ihre Kakaokulturen zu schützen, ihr Ökosystem zu regenerieren und ihre Einkommensquellen zu diversifizieren.
Jeder Teilnehmende trägt zu “der Regenerierung degradierter Wälder und der sozioökonomische Entwicklung der Bevölkerung durch Wiederaufforstung" bei und kann dem gewählten Projekt jederzeit in der Sektion “News” folgen. Wie ein chinesisches Sprichwort sagt: "Die beste Zeit um einen Baum zu pflanzen, war vor 20 Jahren. Die zweitbeste Zeit ist jetzt."
Für weitere Informationen...
(27.12.2016/loh)

Aquakultur: Bio-Lachs aus Norwegen kann nicht nach EU-Bio-Verordnung zertifiziert werden

Gemäß dem Bericht der Europäischen Kommission vom 28.07.2016 zur Sitzung des Ausschusses zur ökologischen Produktion vom 12.-13.07.2016 hat die Kommission die Mitgliedstaaten aufgrund von „concerns about the import of organic salmon labelled with the EU organic logo from Norway“, die von einigen Mitgliedstaaten und Erzeugerorganisationen erhoben wurden, hierzu insbesondere auf Folgendes hingewiesen: Da nationale norwegische Regelungen nicht mehr gültig sind und da EU-Regelungen über ökologische Aquakultur nicht in die norwegische Gesetzgebung aufgenommen worden sind, kann Bio-Lachs aus Norwegen nicht nach EU-Verordnungen zertifiziert werden und kann nicht mit dem EU-Bio-Logo gekennzeichnet werden. Die neuen Bescheinigungen, die von DEBIO [einer Kontrollstelle in Norwegen] ausgestellt werden, können nicht akzeptiert werden. Solche neuen Bescheinigungen, deren Muster von der zuständigen Behörde in Norwegen erstellt worden ist, bestätigen nur die Zertifizierung nach einer neuen nationalen Regelung. Nationale Regelungen zur ökologischen Aquakultur sind jedoch nach EU-Öko-Recht nicht mehr zulässig. Sofern ab dem 28.07.2016 getätigten Importen aus Norwegen noch Bestände auf Lager haben, bitten wir um Mitteilung. Für den Fall von Rückfragen zum Stand der Aufnahme der EU-Regelungen über ökologische Aquakultur in die norwegische Gesetzgebung sollten diese zunächst an entsprechende norwegische Stellen gerichtet werden
(17.08.2016/hnr, ih)

Hinweis Anforderungen zum Einsatz von Bio-Küken und zur maximalen Besatzdichte in der ökologischen Legehennenhaltung in Nordrhein-Westfalen

Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MKULNV) informiert über den Erlass der VO (EG) Nr. 834/2007 und die dazugehörige Durchführungsbestimmungen bezüglich der Anforderungen zum Einsatz von Bio-Küken und zur maximalen Besatzdichte in der ökologischen Legehennenhaltung in NRW, welcher ab dem 01.10.2016 umzusetzen ist. Bei Fragen stehen wir unseren Kunden gerne zur Verfügung. Hier finden Sie den Erlass.
(01.08.2016/loh)

Information für Pensionstierhalter in Hessen

Das Regierungspräsidium Gießen informierte uns darüber, dass die bisher auch in Hessen geltende Auslegung zur Pensionstierhaltung (LÖK-Ergebnis TOP 8 der Sitzung vom 18./19.10.2011) in Hessen nicht mehr anzuwenden ist.
Die gleichzeitige Haltung ökologischer und nicht-ökologischer Tiere der gleichen Tierart in nicht deutlich getrennten Einheiten ist damit auch bei ökologischer Haltung und Fütterung der konventionellen Pensionstiere ausgeschlossen.
Aus Gründen der Verhältnismäßigkeit dürfen wir die in Ihrem Betrieb praktizierte Haltung ökologischer und konventioneller Tiere der gleichen Tierart noch bis zur Jahreskontrolle 2017 tolerieren. Spätestens ab dem Zeitpunkt der Jahreskontrolle 2017, sind wir angewiesen bei Feststellung eines Verstoßes Maßnahmen nach Art. 30 VO (EG) Nr. 834/2007 zu ergreifen.
Bitte passen Sie die Tierhaltung in Ihrem Betrieb daher entsprechend an und informieren Sie uns bis spätestens 31.12.16, mit welchen Maßnahmen Sie die fristgerechte Umsetzung sicherstellen.
(07.07.2016/ih)

InNaTex in Hofenheim (Deutschland), 30.07.-01.08.2016

IMO Textil Experten sind auf der 39. InNaTex, der internationalen Fachmesse für nachhaltige Textilien vom 30.07.-01.08.2016 in Hofenheim vertreten. Wir laden Sie herzlich ein, uns zu treffen. Gerne können Sie einen Termin vereinbaren unter textile@imo.ch .
(08.06.2016/ih)

Sustainable Foods Summit in Amsterdam (Niederlande), 9.-10.06.2016

IMO unterstützt erneut den Sustainable Foods Summit, der vom 9.-10. Juni in Amsterdam (Niederlande) stattfinden wird. Die 8. Version des Summits setzt den Fokus auf nachhaltige Rohstoffe, Lebensmittelabfälle, Marketing-Entwicklungen und Nachhaltigkeitsinitiativen. Zum ersten Mal wird sich der Summit um Ansätze zur Vermeidung von Nahrungsmittelverlusten in der Lieferkette, sowie von Lebensmittelabfällen auf Verbraucherebene drehen. Seit 2009 stellt der Sustainable Foods Summit ein Raum für Diskussion zentraler Themen hinsichtlich einer Nachhaltigen Entwicklung der Lebensmittelindustrie dar, unter anderem im Bezug auf Öko-Siegel wie beispielsweise Bio, Fair Trade, Rainforest Alliance, UTZ Certified. Der Summit setzt sich zum Ziel neue Horizonte für Öko-Siegel und Nachhaltigkeit in der Lebensmittelindustrie zu erkunden, indem unterschiedliche Akteure wesentliche aktuelle Themen diskutieren und analysieren. Wir laden sie herzlich ein teilzunehmen. Für weitere Informationen...
(19.03.2016/loh)

Hinweis Verordnung Importe aus der Ukraine und anderen Ländern

Anlässlich der neuen Leitlinien für aus der Ukraine, Azerbaidschan, Weißrussland, Georgien, Kasakhstan, Kirgistan, Moldawien, Tadschikistan, Usbekistan und der Russischen Föderation eingeführten Bioprodukten, stellen wir für unsere Kunden und Partner Hinweise für die Umsetzung zur Verfügung, um eine möglichst reibungsloße Abwicklung der zusätzlichen Kontrollmaßnahmen zu ermöglichen. Für weitere Informationen finden Sie hier die Hinweise für Importeure. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
(18.02.2016/loh)

Fair for Life absolviert erfolgreich Benchmarking nach GSCP Äquivalenzverfahren

Das Fair for Life Social & Fair Trade Programm von IMO hat heute den Equivalence Process des Global Social Compliance Programms (GSCP) erfolgreich abgeschlossen und nimmt damit eine Pionierrolle ein: Es ist das erste von GSCP gebenchmarkte Produktzertifizierungssystem, das auf eine große Bandbreite von Produkten anwendbar ist, faire Produktionsbedingungen entlang der gesamten Handelskette sicherstellt und von einer unabhängigen ISO 17065 akkreditierten Zertifizierungsstelle garantiert wird.

Im GSCP Equivalence Process wurde Fair for Life mit internationalen Best Practices bestehender Nachhaltigkeitssysteme und Standards verglichen, gemäß den GSCP Reference Tools. Die Ergebnisse des Benchmarkings können ab sofort auf der Online-Plattform des GSCP Equivalence Process eingesehen und verglichen werden (nur für angemeldete Plattform-Nutzer).

"Wir teilen die GSCP Vision von mehr Transparenz, Vergleichbarkeit und Vertrauen in der nachhaltigen globalen Beschaffung. Wir sind sehr stolz darauf, dass unser gut etabliertes, unabhängiges Fair for Life Social & Fair Trade Programm das Assessment abgeschlossen hat. Der umfassende Benchmarking-Prozess gegen den GSCP ‚Reference Code‘ für soziale Anforderungen in der Lieferkette und das zugehörige ‚Audit Process and Methodology Tool‘ war sehr nützlich für unsere kontinuierlichen Bemühungen zur Stärkung und weiteren Verbesserung des Fair for Life Programms. Im Gegenzug wird dies die Anerkennung des Fair for Life Programms durch verschiedene Marktakteure mit ihren unterschiedlichen Anforderungen und Erwartungen zu Sozial- und Arbeitsbedingungen in der Lieferkette weiter erleichtern." - Florentine Meinshausen, Autorin des Fair for Life-Programms.

>> Weitere Information in der Pressemitteiung auf Deutsch oder Englisch.
(04.02.2016/ih)

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