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Fischerei & AquakulturDie steigende Nachfrage nach aquatischen Produkten, kombiniert mit schlechter fachlicher Praxis, wird für Überfischung und Zerstörung des Ökosystems in vielen Teilen der Welt verantwortlich gemacht. Immer wieder erreichen uns Nachrichten von mit Rückständen belasteten Fischen und Meeresfrüchten. Aquakultur, die kontrollierte Aufzucht von im Wasser befindlichen Organismen, könnte eine Teillösung dieser Problematik darstellen. Allerdings ist die gesetzliche Grundlage vieler Länder bislang nicht ausreichend, für eine Umwelt schonende Produktion, die den Ansprüchen höchster Qualität gerecht wird.
Um das Vertrauen der Verbraucher in aquatische Produkte zu stärken bedarf es verlässlicher Angaben über Herkunft und Produktionsweise dieser Produkte. Daher gilt es öffentlich zugängige Standards mit leicht wieder zu erkennenden Labels zu entwickeln und ihre Umsetzung mit einem vertrauensvollen Qualitätssystem zu unterstützen. Zertifizierung und Qualitätssicherung: RichtlinienWeltweit arbeiten nationale und private Organisationen an der Entwicklung von Richtlinien für nachhaltige Aquakultur und Wildfang.
Ökolandbau Verbände haben ihre Standards für Produkte aus dem Landbau ausgeweitet und Standards für Bio-Aquakultur entwickelt; dazu gehören Naturland e.V., Bio Suisse und Soil Association. Bio-Aquakultur ist bislang kein gesetzlich geschützter Begriff. Diskutiert wird jedoch über eine Ausweitung der Standards im Bereich der europäischen Bioverordnung (Reg. (EU) Nr. 834/2007) oder des amerikanischen National Organic Program (NOP). Zugleich wurden Standards für gute Agrarpraxis im Bereich der Aquakultur (GAP) entwickelt. GLOBALGAP beabsichtigt mit einem Label für den Großmarkt im Lebensmittelsektor, Nachhaltigkeit und Lebensmittelsicherheit zu fördern. Das bekannteste Gütesiegel für Wildfischfang und Schalentiere vergibt MSC (Marine Stewardship Council), eine unabhängige, weltweite, non-profit Organisation mit Sitz in London. Der MSC Standard fasst Prinzipien und Kriterien für nachhaltigen Fischfang zusammen, die zur freiwilligen Zertifizierung durch eine unabhängige Organisation eingesetzt werden können. Mit den Inspektionen werden unabhängige, in der Qualitätssicherung von Lebensmitteln erfahrene Kontrollstellen betraut, um die Einhaltung der zugrunde liegenden Richtlinien und somit die Glaubwürdigkeit der Labels zu garantieren. Dienstleistungen des IMO im Bereich aquatischer ProdukteFür die Inspektion und Kontrolle Ihrer aquatischen Produkte steht Ihnen unser weltweites Expertenteam zur Verfügung. Dank eines internationalen Netzwerkes von Länderbüros und Repräsentanten kann IMO sein Fachwissen im Bereich der Qualitätssicherung aquatischer Produkte weltweit anbieten.
Das IMO überwacht seit Jahren die Einhaltung privater und staatlicher Richtlinien verschiedener Organisationen entlang der gesamten Produktions- und Handelskette vom Produzenten bis zum Verbraucher. Über 50 Produzenten und 70 Verarbeiter weltweit werden von IMO kontrolliert, in Brasilien, Chile, Deutschland, Dänemark, Ecuador, Peru, Irland, Spanien, Schweiz, Vietnam u.a. IMO verfügt über besonderes Know-How in der Teichhaltung von Shrimp, Lachs, Forellen, Karpfen, sowie Meeresmuscheln. IMO gehört zu den Pionieren im Bereich der Zertifizierung des Fischfangs. Für Naturland e.V. hat das IMO ein spezifisches Kontrollsystem im Bereich des Fischfangs entwickelt. IMO bietet zugleich Inspektion und Zertifizierung gemäß der europäischen Bioverordnung Reg. (EU) Nr. 834/2007und nach zahlreichen privaten Standards für Aquakultur und Fischfang. IMO ist außerdem akkreditiert für die Inspektion und Zertifizierung nach dem EurepGAP Integrated Aquaculture Assurance Standard / GlobalGAP Basismodul Aquakulturen und MSC (Marine Stewardship Council). Unser Service im Bereich Fischfang und Aquakultur
KontaktÜber die genauen Anforderungen der Fischerei/Aquakultur informieren unsere Aqua-Experten:
Michèle Stark (mis@imo.ch) Jörn Gieseler (jog@imo.ch) Tel. +41 71 (0) 626 0 624 Fax. +41 71 (0) 626 0 623 |
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